2. Bundesliga – 2:6 Niederlage gegen VRC

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Im zweiten Heimspiel der Saison setzte es gegen Union VRC leider eine 2:6-Niederlage. Die Vorzeichen standen auf WBH-Seite nicht besonders gut, musste Lukas Weißenbäck mit viralem Infekt und Claudia Mayer mit Oberschenkelblessur spielen.

Der Start in die beiden Herrendoppel verlief an sich nicht schlecht, siegte zunächst unser Einserdoppel Vilson Vattanirappel/Lukas Weißenbäck sehr souverän. Christoph Frantes/Jannik Maczejka hielten ihr Doppel bis zum Ende hin immer offen, gaben es dann aber mit einfachen Fehler und falschen Entscheidungen leider ab. Unser Damendoppel Mathis/Delueg unterlag dem kroatischen Duo Drvodelic/Cica leider klar in zwei Sätzen und fand kein Mittel. Die anschließenden Einzel repräsentierten eine Achterbahnfahrt. Unterlag Vilson Vattanirappel im 1. HE nach gutem Start gegen den Kroaten Ban in zwei Sätzen, so konnte Lukas Weißenbäck seine gute Form bestätigen und nach einem Zweisatzsieg gegen Hartner seine weiße Weste in der Liga bewahren. Zwischenstand 2:3. Claudia Mayer überzeugte gegen Drvodelic vorallem im zweiten Satz, verlor im dritten aber leider ihr Konzept. Simon Ofner lag gegen Markus Hinz im ersten Satz lange in Front, gab diesen aber leider mit 19:21 ab und konnte erst am Ende des zweiten Satzes wieder überzeugen – Zwischenstand somit leider bereits 2:5. Im abschließenden Mixed von Maczejka/Delueg gab es ein ähnliches Bild (19:21, 12:21).

„Aus dem heutigen Spiel haben wir weitere Erkenntnisse gewinnen können. Natürlich sind wir nach dieser doch recht deutlichen Niederlage enttäuscht, da wir doch mit dem einen oder anderen Matchsieg mehr gerechnet haben. In einigen Bereichen war uns VRC heute aber überlegen. Vor allem im taktischen und mentalen Bereich haben wir noch viel Luft nach oben und wollen bzw. werden uns dafür die Zeit nehmen, auch, was unsere zwei jungen Spieler betrifft. Unsere Playoffambitionen haben nach diesem zwei Runden klarerweise einen kleinen Dämpfer abbekommen, aber vielleicht tut es uns gut, wieder vom hinteren Tableau ohne Druck angreifen zu können.“ (L.W.)